Stress – ein Unwort?

Stress. Dieser Begriff löst kaum positive Assoziationen in uns aus. Schon da beginnt das Problem. Denn Stress ist an sich nichts Negatives, im Gegenteil: Ohne Stress hätten wir Menschen es nicht aus dem Wald ins Büro geschafft.

Wenn wir von Stress sprechen, dann meinen wir „zu viel Stress“, den von den Dächern gerufenen „Disstress“, eine Überlastung, eine Überforderung. „Gestresst sein“, das hat etwas Unangenehmes, oft auch etwas Passives.

Der Nachbar stresst uns, die Kollegin „macht Stress“ wegen einer Aufgabe und der Partner fühlt sich von uns in manchen Situationen gestresst. Wer sagt, er sei gestresst, der bittet subtil um Verständnis oder Mitgefühl. „Ach, Du hast Stress!“ ist oft ähnlich gemeint wie „Ach, Du hast Grippe“.

Mancherorts macht man sich schon verdächtig, wenn man nicht gestresst ist. Wer keinen Stress hat, hat nichts zu tun, nimmt seine Aufgaben nicht ernst oder kann kaum als erfolgreich gelten. Dennoch werden gestresste Menschen von ihrem Umfeld gern (durchaus anerkennend) als Opfer gesehen.

Stress wird als etwas wahrgenommen, das von außen kommt, ohne unseren Einfluss oder das wir uns dagegen wehren können. Darum nennt man seine Erscheinungsformen auch „Stressoren“.

Natürlich gibt es Stressfaktoren, manche subjektiv, andere objektiv. Der verbreitete Irrglaube besteht darin, dass diese Stressfaktoren zwingend Symptome auslösen müssen.

Dauerhafter unbewältigter Stress führt nicht nur zu Einbußen in der Lebensqualität und weniger Motivation. Er führt zu Fehlzeiten – der die Situation der Betroffenen meist noch verschlimmert – und schließlich zu körperlichen Erkrankungen aller Couleur und am Ende der Burn-Out, der Menschen in der Regel über Monate schachmatt setzt.

Die Wahrheit über Stress

Stress ist völlig normal. In der heutigen Arbeitswelt strömen Reize, Störungen, Anrufe, E-Mails und WhatsApps ständig auf uns ein, beruflich und privat. Sie fordern unsere Aufmerksamkeit, stellen unsere Prioritäten in Frage und bringen uns aus dem Takt – wenn wir noch einen haben.

Schwierige Aufgaben und Zeitdruck stressen uns ebenfalls. Wir müssen binnen kurzer Zeit immer mehr Leistung bringen, ohne sicher zu sein, ob das überhaupt leistbar ist.

Und dennoch:

  • Wer sagt eigentlich, dass Sie sich deswegen schlecht fühlen müssen?
  • Wo steht geschrieben, dass Sie oder Ihre Mitarbeiter deshalb schlechte Laune, Angst, Magengeschwüre und am Ende einen Burn-Out entwickeln müssen?
  • Warum gibt es Menschen wie Karl Lagerfeld, die scheinbar jede Woche ein neues Buch schreiben, eine neue Kollektion vorstellen, ein Projekt hinter sich lassen und trotzdem immer gelassen wirken? Wie machen die das?

Stress ist nicht das Problem –
es ist der Umgang damit

An dem Stress können wir – schon seit den 1980er-Jahren, als die „Manager-Krankheit“ ein ganz heißes Thema war – nichts ändern. Wir können aber lernen, mit Stress umzugehen, ihn als das zu nehmen, was er ist: Eine Herausforderung, aber keine Bedrohung.

Aus der Kommunikation wissen wir: „Wichtig ist nicht, was A sagt, sondern, was B versteht“. Mit dem Stress ist es ähnlich: Unsere „innere Bewertung“ entscheidet darüber, wie dramatisch bzw. „stressend“ ein Ereignis ist. Dahinter stehen Denkmuster, Glaubenssätze und Erwartungen, die unbewusst über die Schwere eines Ereignisses entscheiden.

Solche Stressverstärker führen dazu, dass unser Stressempfinden – so gefühlvoll ich manche Teilnehmer an diesen Gedanken heranführen muss – hausgemacht ist.

Stresskompetenz ist eine Fähigkeit, die so elementar ist wie der Umgang mit dem PC oder die konstruktive Kommunikation in Auseinandersetzungen – und Stresskompetenz können Sie lernen.

Stresskompetenz – das Seminar

  • Geeignet für Führungskräfte, Abteilungsleiter, Teams  und Mitarbeiter
  • Dauer: 1 Tag (8 Stunden inkl. Pausen) plus ½ Tag „Follow –up“
  • Empfohlene Teilnehmerzahl: 6 – 14 Teilnehmer

Nach diesem packenden Tagesseminar wird jeder Ihrer Teilnehmer in Zukunft Stress anders sehen und behandeln. Stress wird von der scheinbar „unvermeidbaren Plage“, der man sich ausgeliefert fühlt zu einer Größe, die man besonnen im Griff halten kann – wenn man nur weiß, wie.

Ich mache Sie und Ihre Mitarbeiter mit der Funktionsweise von Stress vertraut. Wir schauen zusammen tief in die Mechanik des Stresses, verstehen, wie er entsteht und wo Sie ansetzen können, um ihn zu entwaffnen.

Aus dem Inhalt:

  • Was ist Stress und was stresst uns?
  • Stress & Gesundheit: Was ist positiver vs. negativer Stress
  • Was sind persönliche Stressverstärker
  • Wie entstehen individuelle Stressreaktionen
  • Anti-Stress Übungen für jeden Tag
  • Wie entwickeln Sie eigene Anti- Stress-Strategien?

Wie kommen Sie zur Stresskompetenz?

Profitieren Sie von meiner Erfahrung als „Stress-Managerin“: Ich habe mir in vielen Jahren durch das Studium der wichtigsten und aktuellsten stresspyschologischen Literatur und viel Erfahrung mit kleinen und großen Gruppen in Unternehmen aus allen Branchen ein in dieser Form einmaliges Seminar konzipiert.

Binnen kürzester Zeit schaffe ich „Aha-Erlebnisse“, aber auch tiefgreifende Erkenntnisse bei Ihnen und Ihren Teilnehmen, die den kurzweiligen Tag lang überdauern.

Mit der Einladung zum Seminar Stresskompetenz zeigen Sie nicht nur Verantwortung für sich und Ihr Team, Sie leisten einen erkennbaren Beitrag zu langfristig sinkenden Fehlzeiten und einer besseren Arbeitsatmosphäre.

Nehmen Sie gern Kontakt zu mir auf, damit wir ganz stressfrei alle weiteren Details besprechen können. Ich besuche Sie auch gern in Ihrem Unternehmen und gehe mit Ihnen die ersten Schritte in ein stressärmeres Leben – beruflich und privat.