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Pechvögel, Glückspilze und eine Weihnachtsgeschichte

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Pechvögel, Glückspilze und eine Weihnachtsgeschichte

Eine meiner Bekannten erzählt mir immer wieder, was für ein Pechvogel sie sei. Und tatsächlich passieren ihr ständig kleine und größere Unglücke: Mal verliert sie zwei Schirme in einer verregneten Novemberwoche, dann tritt sie versehentlich mit neuen Schuhen in die einzige Pfütze weit und breit. Dann wird sie auf einer kaum belebten Straße unbemerkt bestohlen. Grundsätzlich leidet sie seit Jahren unter einem unmöglichen Chef, findet keinen anderen guten Job. Ein Missgeschick reiht sich ans andere Unheil. Sie ist eine nette Frau, die ich mag, aber sie ist halt ein Pechvogel.

Gleichzeitig kenne ich einen Glückspilz. Diese Person hat unglaublich viel Glück im Leben. Sie bekommt seit Jahren immer wieder die besten Jobs mit netten Kollegen. Sie hat viele beste Freunde, Ihre Kinder sind sehr gut geraten, Ihre Familie scheint wunderbar zu sein: Alle helfen einander, verbringen gemeinsam viel Zeit, feiern Feste, fahren gemeinsam in den Urlaub. Diese Freundin führt eine großartige Ehe mit einem tollen Ehepartner, mit dem sie viel lacht und viel Spaß im Leben hat. Sie ist halt ein Glückspilz, was sie selbst auch immer wieder betont. Sie weiß zu schätzen, was das Leben ihr seit Jahren schenkt.

Nun es stellt sich die Frage, warum das Leben so gemein und grausam für manche Menschen ist und so großzügig für andere. Weswegen sind Glück und Pech so unfair verteilt? Welchen Grund gibt es für diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit?

Zugegeben: Die erste Bekannte (der Pechvogel) hat einen tollen Mann und wohnt in einem wunderschönen Haus. Sie ist eine hübsche sympathische Frau, die viele Freunde hat. Auch sie hat eine tolle Familie, mit der sie viel Zeit verbringt und viel Spaß hat, wie sie immer wieder zwischendurch kurz erzählt.

Die zweite Bekannte, die sich für einen Glückspilz hält, hat letztes Jahr ihren Mann nach einem schweren Schlaganfall gerettet. Er war lange Zeit danach an den Rollstuhl gefesselt. Nach vielen Rehabilitationsmaßnahmen kann er zwar wieder langsam gehen. Aber leider hat er immer noch Gleichgewichtstörungen, kann nicht laufen, kein Fahrrad fahren und sein linker Arm ist noch nicht funktionstüchtig. Außerdem kümmert sich die Freundin um ihre pflegebedürftigen Eltern.

Dennoch hebt sie immer wieder hervor, wieviel Glück sie und ihr Mann trotz des Schlaganfalls hatten, und dass es schön ist, dass Ihre Eltern noch da sind.

Was möchte ich Ihnen nach diesen zwei kurzen Geschichten mitteilen? Sie ahnen es schon, oder?

Es gibt einen Effekt, den die Psychologen Robert Rosenthal und Lenore Jacobson erforscht haben: den „Pygmalion Effekt“. Pygmalion war in der griechischen Mythologie ein Bildhauer. Er wurde von einer Frau bitter enttäuscht. Trotz Liebeskummer suchte er weiter nach einer perfekten Frau. Auf seiner Suche schuf er eine weibliche Statue. Sie war dermaßen wundervoll und entsprach genau seinen Vorstellungen, dass er sich in sein eigenes Kunstwerk verliebte. Die Göttin Venus hat sich das angeschaut und war von seiner Liebe so sehr beeindruckt, dass sie die Statue für Pygmalion zum Leben erweckt hat. Es gab somit ein Happy End.

Diese Geschichte beschreibt, wie unsere Erwartungen unser Leben beeinflussen können, auch wenn in der Mythologie Zauberkräfte von Venus am Werk waren.

Im echten Leben haben die beiden Wissenschaftler Schulen unter die Lupe genommen. Sie haben den Lehrern in verschiedenen Klassen und in verschiedenen Schulen erzählt, dass manche Kinder außergewöhnlich gute Resultate in einem Intelligenztest erzielt haben, also gute Voraussetzungen für schnelle und gute Entwicklung mitbringen. Und so war es auch. Nach einem Jahr kehrten Rosenthal und Jacobson zurück und stellten fest: Genau diese Kinder hatten sich extrem gut entwickelt. Sie hatten sich in den meisten Fächern fast um zwei Noten verbessert – im Gegensatz zu anderen Schülern, die in den Intelligenztests ähnliche oder sogar gleiche Ergebnisse erzielt hatten. Die Forscher haben die Realität bei den zufällig gewählten Schülern ein wenig geschönt (mit einem guten Zweck im Hinterkopf), um zu schauen, ob positive Erwartungen der Lehrer einen Effekt auf die Ergebnisse dieser Schüler haben. Und offensichtlich war das so: Die Psychologen beobachteten diesen Effekt in weiteren Klassen und Schulen.

Was ist das wirklich passiert? Haben die Lehrer den Schülern einfach bessere Noten ohne jegliche Grundlage gegeben?

Nach Gesprächen mit den Lehrern hat sich herauskristallisiert, dass sie die angeblich „intelligenteren“ Kinder einfach mehr gefragt und unterstützt hatten. Sie haben den Schülern mehr zugetraut und haben einen stärkeren Fokus auf die Erfolge dieser Kinder anstatt auf deren Defizite gelegt. Es war tatsächlich so, dass die Erwartungen die Handlung der Lehrer maßgeblich gelenkt und beeinflusst haben. Die Schüler wurden dadurch besser und haben bessere Resultate und somit auch Noten erzielt.

Denken Sie nun bitte an die beiden Bekannten von mir: an den Pechvogel und den Glückspilz. Und was denken Sie, wenn Sie an sich selbst denken?

Sind Sie im Leben eher ein Pechvogel oder eher ein Glückspilz?

Was fokussieren Sie in Ihrem Leben: die guten Dinge oder eher die schlechten Dinge, die Sie erleben?

Wir alle haben unsere inneren Einstellungen und Haltungen im Leben. Es sind viele Glaubenssätze dabei. Diese sind uns oft nicht bewusst. Dazu gehören jene Glaubenssätze, wonach wir uns für einen Glückspilz oder einen Pechvogel halten. Wir alle erfahren im Leben sowohl gute als auch schlechte Zeiten und Momente. Und abhängig von dieser inneren Erwartung nehmen wir verstärkt die guten oder eben die schlechten Dinge in unserem Leben wahr. Ähnlich wie in der Geschichte mit den Fröschen, die einen Wettlauf veranstaltet haben. Sie mussten einen hohen Berg erklimmen. Die Zuschauer waren sehr skeptisch. Sie glaubten nicht an einen Erfolg der Frösche und äußerten vernehmlich ihre Zweifel.   Die skeptischen Rufe waren so laut, dass sie für alle mitlaufenden Frösche unüberhörbar waren. Und tatsächlich gab ein Frosch nach dem anderen auf der Strecke auf. Nur ein Frosch kam ans Ziel. Die Zuschauer waren erstaunt und wollten wissen, wie der Frosch es geschafft hat. Als sie ihn danach gefragt haben, hat sich herausgestellt, dass der Frosch taub war.

Und hier ist das Ende der Geschichte über Frösche, die sie am Ende des Beitrags nachlesen können. Das ist mein Weihnachtsgeschenk an Sie.

Aber was lernen Sie aus dieser Geschichte?

Vielleicht ist das nur eine rhetorische Frage?. Was ich Ihnen auch wünsche. Ich wünsche Ihnen, dass Sie, am Weihnachtsbaum stehend, sich gerne an diese Geschichte erinnern. Vielleicht sind Sie sowieso ein Glückspilz im Leben. Wenn das so ist, dann beglückwünsche ich Sie dazu?.

Falls Sie sich bis heute eher für einen Pechvogel halten, hoffe ich, dass Sie nachdenklich werden und bewusst überlegen, woran es wohl liegen mag. Könnte es sein, dass dies an Ihrer inneren „Brille“ liegt? Dass Sie Ihren Fokus vor allem auf das Negative und Schlechte in Ihrem Leben lenken? Und gleichzeitig das Gute Ihnen ein wenig „kleiner“ oder „selbstverständlich und dadurch nicht bemerkenswert“ erscheint?

Wir alle haben die freie Wahl, worauf wir uns fokussieren, woran wir glauben und was wir ein wenig ausblenden oder einfach schneller vergessen. Achten Sie darauf, und entscheiden Sie sich richtig. Jemand hat gesagt, dass das Leben die Kunst der guten Entscheidungen ist. Ich finde es auch.

Und manchmal ist es besser, taub wie ein Frosch zu sein – besonders dann, wenn jemand nicht an uns glaubt und Selbstzweifel in uns sät. Ich meine, dass es manchmal besser ist, auszuprobieren und auch vielleicht mal zu scheitern, als nichts zu tun und es irgendwann zu bereuen. Und wenn wir glauben, dass wir etwas schaffen können, dann haben wir meistens Recht. Das hat Henry Ford gesagt?.

Und genau das wünsche ich Ihnen vom Herzen: gute Entscheidungen im Leben, förderliche Glaubenssätze und seien Sie einfach ein wenig wie der Pygmalion. Gerade zu Weihnachten können wohl manche magischen Dinge passieren, habe ich gehört. Sie auch?

Ich wünsche Ihnen wunderbare Weihnachten mit vielen erfüllten Wünschen, magischen Momenten und mit Menschen, die Sie lieben und an Sie glauben?.

Ludwika Fichte

Hier noch die Geschichte über den Wettlauf der Frösche:

Die Fabel von den Fröschen – eine weise Geschichte

Eines Tages entschieden die Frösche, einen Wettlauf zu veranstalten. Um es besonders schwierig zu machen, legten sie als Ziel fest, auf den höchsten Punkt eines großen Turms zu gelangen.

Am Tag des Wettlaufs versammelten sich viele andere Frösche, um zuzusehen.

Dann endlich – der Wettlauf begann.

Nun war es so, dass keiner der zuschauenden Frösche wirklich glaubte, dass auch nur ein einziger der teilnehmenden Frösche tatsächlich das Ziel erreichen könne. Anstatt die Läufer anzufeuern, riefen sie also „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“ oder „Das ist einfach unmöglich!“ oder „Das schafft Ihr nie!“

Und wirklich schien es, als sollte das Publikum Recht behalten, denn nach und nach gaben immer mehr Frösche auf.

Das Publikum schrie weiter: „Oje, die Armen! Sie werden es nie schaffen!“

Und wirklich gaben bald alle Frösche auf – alle, bis auf einen einzigen, der unverdrossen an dem steilen Turm hinaufkletterte – und als einziger das Ziel erreichte.

Die Zuschauerfrösche waren vollkommen verdattert und alle wollten von ihm wissen, wie das möglich war.

Einer der anderen Teilnehmerfrösche näherte sich ihm, um zu fragen, wie er es geschafft hatte, den Wettlauf zu gewinnen.

Und da merkten sie erst, dass dieser Frosch taub war!

Verfasser/Autor: Unbekannt – gefunden auf http://www.zeitzuleben.de

Stress nach dem Urlaub vermeiden – geht das?

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Stress nach dem Urlaub vermeiden – geht das?

Für viele Menschen ist Urlaub die wichtigste Zeit im Jahr, in der man/ frau sich endlich den Arbeitszwängen entzieht und sich erholt. Manche gönnen sich im Sommer bis zu drei Wochen Urlaub und viele planen zweiwöchigen oder kürzeren Urlaub in den Sommermonaten. 87 Prozent der Beschäftigten in Deutschland kommen laut Aussage des Projektes psychische Gesundheit in der Arbeitswelt (psyGA) erholt aus dem Urlaub zurück. Das ist eine gute Nachricht. Leider scheint der Erholungseffekt schnell verflogen zu sein. Das liegt am häufigsten daran, dass wir unmittelbar nach dem Urlaub mit unzähligen Emails, mit Aufträgen oder mit Terminen (die wir manchmal bereits vor dem Urlaub geplant haben) konfrontiert werden. Schon nach ein paar Tagen fühlen wir uns oft wieder gestresst und viele sagen, dass der Urlaub „längst vergessen ist“.

Es gibt sogar einen wissenschaftlichen Beleg dafür, wie die Urlaubsforscherin Jessica de Bloem in Ihrer Studie in 2009 herausfand. Das Ergebnis der Studie war, dass unsere Erholung bereits nach einer Woche weg ist – unabhängig davon, wie erholt und entspannt wir aus dem Urlaub zurückgekommen sind. Außerdem spielt es keine Rolle, ob wir drei oder zwei Wochen bzw. kürzer oder länger Urlaub gemacht haben.  Der Stress am Arbeitsplatz hat uns spätestens nach einer Woche meist wieder eingeholt.

Was können wir tun, damit der Entspannungszustand nach dem Urlaub länger anhält?

Hier gibt es ein paar Tipps*:

  • Halten Sie die ersten zwei Tage nach dem Urlaub frei ohne festen Termine
  • Checken Sie in dieser Zeit in Ruhe Ihre Emails und Post
  • Tauschen Sie sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee mit ihren Kollegen und Kolleginnen aus, was alles in Ihrem Urlaub passiert ist, was für Ihre Arbeit wichtig ist und was der aktuelle Stand ist
  • Erstellen Sie eine To-Do Liste für die nächsten Tage
  • Setzen Sie klare Prioritäten
  • Nach Möglichkeit schalten Sie Ihre Abwesenheitsassistenten erst am zweiten Tag aus

Und wie können Sie das Urlaubsfeeling länger behalten?

  • Erzählen Sie Ihren Kollegen- und -kolleginnen etwas von Ihrem Urlaub und zeigen Sie einige nette Fotos
  • Stellen Sie sich vielleicht Ihr schönstes Urlaubsfoto auf den Schreibtisch, oder stellen Sie das Foto als Displayschoner auf Rechner und Handy ein
  • Vergessen Sie nicht, kurze Pausen zu machen (dabei können Sie beispielsweise eine Mini-Übung durchführen)
  • Nehmen Sie Ihr Essen zu Mittag in Ruhe und am besten ohne Smartphone ein (stattdessen in netter Gesellschaft, mit der Sie auch über Urlaube sprechen können?).

Es gibt in der Wirtschaft gute Beispiele, dass manche Unternehmen die Zusendung der Emails für die Urlaubszeit unterbrechen. Stattdessen bekommen die Sender eine E-Mail mit der Notiz, dass der Empfänger im Urlaub ist und dass die E-Mail nicht zugestellt wird. In der gleichen Nachricht folgt die Bitte, die Mail – falls sie wichtig ist – entweder einer Kollegin oder Kollegen diese Email zu senden, oder sie dem ursprünglichen Empfänger nach dem Urlaub erneut zu schicken. Es wurde festgestellt, dass sich in dieser Art und Weise die Anzahl der Emails auf ungefähr Hälfte reduziert. Was für eine großartige Idee, um den Stress nach dem Urlaub zu minimieren. 

Zu guter Letzt – auch Kurztrips können erholsam sein

Je länger, desto erholsamer? Viele Menschen sind davon überzeugt, dass der Urlaub eher lang sein soll, damit wir uns erholen. Es wird häufig gesagt, dass wir uns erst in der dritten Urlaubswoche richtig entspannen. Dem widerspricht die Urlaubsforscherin Verena Hahn von der Uni Mainz. Sie hat herausgefunden, dass wir uns sowohl bei den Kurztrips als auch bei den langen Urlauben gleichermaßen gut erholen können. Unsere Entspannung nach dem Urlaub hängt nicht von der Dauer ab, sondern lediglich davon, wie wir unsere freie Zeit genießen.  Somit können wir ab sofort die sogenannte „Drei-Wochen-Regel“ ignorieren?. Es ist vor allem der Genuss-Faktor, der für die richtige Entspannung im Urlaub (auch im sonstigen Leben) die entscheidende Rolle spielt.

Mit diesen neuen Erkenntnissen können wir mit Vergnügen immer wieder Kurztrips planen – vorausgesetzt, dass wir solche Kurzreisen mögen, sie als Erholung wahrnehmen und genießen können. Genau darauf kommt es an?.

Mit diesen optimistischen Botschaften überlasse ich Ihnen das „Spielfeld“ nach Ihrem Urlaub.

Ich hoffe, dass Sie wunderschöne Sommertage genießen können und konnten und wünsche Ihnen nach dem Urlaub ein entspanntes Ankommen am Arbeitsplatz mit viel Urlaubsfeeling und Sonne im Herzen.

Bleiben Sie gesund, neugierig und bleiben Sie uns mit Ihrem Interesse an neuen Themen und Perspektiven stets erhalten.

Ludwika

Die transformative Kraft der Regeneration im Urlaub: die Reise mit Achtsamkeit zu innerer Ruhe und Wachstum

Die transformative Kraft der Regeneration im Urlaub: die Reise mit Achtsamkeit zu innerer Ruhe und Wachstum 1280 793 concepttomorrow

Die transformative Kraft der Regeneration im Urlaub: die Reise mit Achtsamkeit zu innerer Ruhe und Wachstum

Urlaub ist nicht nur eine Gelegenheit, dem Alltag zu entfliehen und neue Orte entdecken, sondern auch eine wertvolle Zeit der Regeneration. In unserer hektischen Welt, in der wir ständig den Anforderungen des modernen Lebens ausgesetzt sind, ist es von entscheidender Bedeutung, Zeit für sich selbst zu finden, um Körper und Geist zu regenerieren.

Lassen Sie uns im ersten Schritt die transformative Kraft des Urlaubs für die Regeneration und das persönliche Wachstum genauer betrachten und ein wenig einordnen.

Es gibt viele Ziele, die wir im Urlaub verfolgen können:

  • Urlaub bietet eine willkommene Gelegenheit, dem täglichen Stress zu entfliehen und einen Gang herunterzuschalten. Indem wir uns von der Hektik des Alltags entfernen und uns bewusst Zeit nehmen, um zu entspannen und loszulassen, können wir unseren Geist beruhigen und Stress abbauen. Ob es sich um einen Strandurlaub, einen Wellness-Retreat oder eine Wanderung in der Natur handelt, spielt dabei eine eher untergeordnete Rolle. Das Eintauchen in eine ruhige und entspannte Umgebung kann uns dabei helfen, unseren Stresspegel zu senken und die innere Balance wiederherzustellen.

  • Urlaub ist auch eine Zeit, in der wir uns um unsere körperliche Gesundheit kümmern können. Wir haben die Möglichkeit, gesündere Gewohnheiten zu entwickeln, wie zum Beispiel regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf. Indem wir uns Zeit nehmen, um unseren Körper zu pflegen und zu stärken, können wir unsere Energiereserven wieder aufladen und unser Wohlbefinden steigern.

  • Das Reisen eröffnet uns neue Horizonte und ermöglicht es uns, verschiedene Kulturen, Traditionen und Lebensweisen kennenzulernen. Wenn wir uns in eine neue Umgebung begeben, werden wir herausgefordert, aus unserer Komfortzone herauszutreten und neue Perspektiven einzunehmen. Dieser Perspektivenwechsel kann eine transformative Wirkung haben und uns dabei helfen, unseren eigenen Lebensweg zu reflektieren und zu überdenken.

  • Die Regeneration im Urlaub kann auch unsere kreative Seite stimulieren. Durch den Besuch inspirierender Orte, den Kontakt mit der Natur oder das Erleben neuer kultureller Ausdrucksformen können wir unsere Kreativität entfalten und neue Ideen entwickeln. Indem wir uns von unserem gewohnten Umfeld lösen, schaffen wir Raum für neue Gedanken und kreative Impulse.

  • Urlaub kann auch die Zeit für innere Reflexion und persönliches Wachstum sein. Wenn wir uns bewusst Zeit nehmen, um uns mit uns selbst in Kontakt zu treten und unsere Ziele, Werte und Träume zu reflektieren, können wir unsere persönliche Entwicklung fördern. Der Urlaub ermöglicht es uns, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, unsere Prioritäten neu auszurichten und gestärkt aus dieser Auszeit zurückzukehren.

Dabei ist es wichtig, dass wir unseren Urlaub an unsere individuellen Bedürfnisse und Wünsche anpassen, um eine erfüllende und bereichernde Erfahrung zu machen. Nehmen Sie sich die Zeit, um über diese Faktoren nachzudenken und vielleicht sogar eine Liste mit potenziellen Urlaubszielen zu erstellen, die Ihnen bei einer Urlaubsplanung helfen kann.

Dabei sollten wir uns stets eine wichtige Frage stellen:

Wovon möchte ich den Urlaub nehmen?

Wenn Sie im Berufsalltag täglich sehr viel Hektik erleben, dann ist eher die Entspannung und Entschleunigung in einer ruhigen Umgebung genau das Richtige. Wenn Sie aber in einer reizarmen Umgebung arbeiten (stets im gleichen Raum, mit gleichen Aufgaben, die Sie dabei nicht wirklich herausfordern), dann ist vielleicht eine Reise mit vielen wechselnden Orten (bspw. eine Städtereise, ein Urlaub mit dem Wohnwagen, o.ä.) genau das, was Sie am besten für Ihre Regeneration benötigen. Menschen, die sehr viel sitzen und sich im Leben wenig bewegen, profitieren gesundheitlich davon, wenn sie sich im Urlaub mehr bewegen, indem sie zum Beispiel wandern gehen, Fahrrad fahren, schwimmen, windsurfen, oder anderen sportlichen Aktivitäten nachgehen.

Die Wahl des richtigen Urlaubs hängt natürlich auch von unseren persönlichen Vorlieben, Interessen und Bedürfnissen ab.

Wie kann mir Achtsamkeit im Urlaub helfen, um mich tief zu regenerieren?

Achtsamkeit bedeutet „achtsam sein“ und zwar im Hier und Jetzt. Achtsamkeit im Urlaub kann helfen, den Moment bewusst zu erleben und unsere Sinne zu schärfen. Als ich klein war, konnte ich stundenlang Wolken beobachten und bewundern, wie sich die Formen ändern und dadurch wunderbare immer wieder neue „Wolkenbilder“ entstehen: mal habe ich einen Vogel, mal einen Hund und im nächsten Moment einen Drachen gesehen. Es waren unvergessliche und sehr entspannende Momente in meinem Schulalltag an die ich mich sehr gerne zurückerinnere. Im Berufsalltag haben wir oft keine Zeit für solche Erfahrungen. Gerade deshalb sollten wir uns im Urlaub diese Momente gönnen und diese mit Dankbarkeit in vollen Zügen genießen, ohne in Gedanken bereits bei einem nächsten „To Do“ zu sein.

Wie kann ich Achtsamkeit in meinen Urlaub integrieren?

Hier sind einige Tipps, wie Sie Achtsamkeit in Ihren Urlaub integrieren können:

Schaffen Sie bewusste Momente:

Nehmen Sie sich bewusst Zeit, um den Moment zu genießen, anstatt sich von Aktivitäten oder Gedanken ablenken zu lassen. Nehmen Sie sich zum Beispiel jeden Morgen ein paar Minuten Zeit, um bewusst zu atmen, bevor Sie in den Tag starten. Setzen Sie sich an einen schönen Ort, schließen Sie die Augen und nehmen Sie Ihre Umgebung mit all Ihren Sinnen wahr.

Verbinden Sie sich mit der Natur:

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Natur in Ihrer Urlaubsregion zu erkunden. Gehen Sie spazieren, wandern Sie in den Bergen, entspannen Sie am Strand oder setzen Sie sich in einen Park. Achten Sie bewusst auf die Geräusche, Düfte, Farben und Texturen der Natur um Sie herum. Lassen Sie sich von der Schönheit und Ruhe der Natur inspirieren.

Genießen Sie ihr Essen bewusst:

Wenn Sie im Urlaub sind, haben Sie oft die Möglichkeit, lokale Spezialitäten auszuprobieren und neue kulinarische Erfahrungen zu machen. Anstatt Ihr Essen hastig zu verschlingen, nehmen Sie sich Zeit, um bewusst zu essen. Genießen Sie die Aromen, Texturen und den Geschmack jedes Bisses. Schätzen Sie die Mahlzeiten und nehmen Sie die Gelegenheit wahr, sich mit der Esskultur des Reiseziels vertraut zu machen.

„Digital Detox“ = Digitale Entgiftung:

Betrachten Sie Ihren Urlaub als Gelegenheit, sich von der digitalen Welt abzukapseln. Reduzieren Sie die Nutzung von Mobiltelefonen, Laptops und sozialen Medien. Verbringen Sie stattdessen bewusste Zeit mit Ihren Reisebegleitern (Familie, Freunde?) oder nehmen Sie sich Zeit für sich selbst. Genießen Sie die Gegenwart und schaffen Sie Raum für Ruhe und Entspannung.

Praktizieren Sie Meditation oder Yoga:

Machen Sie Achtsamkeitsübungen wie Meditation oder Yoga zu einem Teil ihres Urlaubs. Diese Aktivitäten helfen Ihnen, im Hier und Jetzt zu sein und den Geist zu beruhigen. Sie können vielleicht in ihrem Urlaubsort an einer Yoga-Stunde teilnehmen, geführte Meditationen nutzen oder selbstständig meditieren oder Yoga machen (auf YouTube finden Sie einige Angebote, die Sie nutzen können). Diese Praktiken fördern die Entspannung und das bewusste Erleben.

Nehmen Sie sich Zeit für sich:

Planen Sie bewusst Zeit für sich ein, um Ihren eigenen Bedürfnissen nachzugehen. Lesen Sie ein Buch, nehmen Sie ein entspannendes Bad, schreiben Sie Tagebuch oder machen Sie das, was Ihnen Freude bereitet. Nutzen Sie diese Zeit, um sich zu regenerieren und sich mit Ihrem Inneren zu verbinden.

Die Umsetzung von Achtsamkeit im Urlaub erfordert die bewusste Entscheidung, den Moment zu genießen und präsent zu sein. Indem Sie diese Tipps befolgen, können Sie Ihren Urlaub zu einer Zeit der inneren Ruhe, des Wachstums und der Erholung machen. Dadurch können Sie eine tiefgreifende Regeneration auf physischer, emotionaler und spiritueller Ebene erreichen.

Und genau das wünsche ich Ihnen vom Herzen?: eine gute, achtsame, erholsame und wunderbare Urlaubszeit.

Ludwika Fichte

Was wünschst Du Dir? – Eine Geschichte zum Osterfest

Was wünschst Du Dir? – Eine Geschichte zum Osterfest 1600 1067 concepttomorrow

Was wünschst Du Dir? – Eine Geschichte zum Osterfest

Der Frühling hat begonnen (auch wenn das Wetter nicht immer danach aussieht ☹) und die Osterferien stehen wieder kurz vor der Tür. Eltern planen diese Zeit meistens viele Wochen im Vorfeld, denn es heißt, die Kinderbetreuung zu organisieren oder alternativ den Familienurlaub zu planen, oder eventuell Beides?.

Das Osterfest ist ein wichtiger Bestandteil der katholischen Tradition, was bedeutet, dass in Deutschland bei vielen Familien die Auferstehung von Jesus Christus gefeiert wird. Es ist aber gleichzeitig auch so, dass viele Menschen die Osterzeit als Urlaubszeit betrachten und sie entsprechend verbringen.

Unabhängig von individueller Lebenseinstellung, persönlichen Werten und Konfession feiern auch viele Nicht-Christen das Osterfest mit manchen (nicht unbedingt immer christlichen) Traditionen, wie der Eiersuche mit den Kindern und dem Verschenken von kleinen Aufmerksamkeiten (vorbeigebracht vom Osterhasen persönlich?) an die Lieben oder zumindest an die Kinder. Es ist meistens nicht so üppig, wie zu Weihnachtszeit, aber etwas „Schokoladiges“, süße (Oster-)Hasen oder andere kleine Geschenke sind immer noch ein Teil dieser Tradition.

Ich finde es persönlich schön und erlebe es als ein wunderbares Familienfest, an dem wir uns alle treffen, um zu feiern und gemeinsam die Zeit zu verbringen.

In diesem Zusammenhang stellen sich viele Menschen die Frage, was „man/frau“ oder Kind sich als Geschenk wünscht, weil man doch etwas schenken möchte, was dem Beschenkten Freude bereitet.

Wie wäre es, wenn wir uns dieses Jahr folgende Frage stellen: „Was wünsche ich mir als Geschenk, das ich mir selbst schenken kann?“

Wir könnten vielleicht sogar vor der Osterzeit ein bisschen entschleunigen, um in Ruhe darüber nachzudenken.

Mein persönliches Motto für Coachings, aber auch für mein Leben ist ein Zitat von Lucius Annaeus Seneca: „Wer den Hafen nicht kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind der günstige.“ Ich finde, dass wir viele gute Entscheidungen im Leben treffen können, wenn wir wissen, was wir uns im Leben wünschen. Darüber hinaus freuen wir uns umso mehr, wenn diese Wünsche in Erfüllung gehen?.

Damit das Nachdenken nicht so schwer wird, und wir die Frühlingstage unbeschwert genießen können, schlage ich vor, dass wir uns auf das aktuelle Jahr bis Weihnachten fokussieren. Wir können uns dazu entscheiden, dass wir alle materielle Dinge außer Acht lassen und die Frage anders formulieren:

Was könnte ich mir selbst schenken, dass mein Lebensgefühl in diesem Jahr sowohl beruflich als auch privat verbessern könnte/ was wäre wünschenswert?

Wenn ich diese Frage in Coachings oder Seminare stelle, dann kommen viele wunderschöne Rückmeldungen: mehr Zeit für Familie, Kinder, für Freunde, mehr Zeit für mich selbst, mehr Ruhe im Leben (weniger unwichtige Meetings oder Verabredungen), mehr Urlaub, weniger oder gar kein Streit mit den Liebsten, mehr Sport, mehr Zeit für Hobbys, für Entspannung und dergleichen.

Falls Sie dabei ein paar gute Wünsche entdeckt haben, könnten Sie dann (vielleicht in der Osterzeit oder kurz danach) überlegen, welche Wünsche realistisch und unkompliziert umsetzbar sind. Und zwar möglichst sofort? und am besten in kleinsten Schritten. Falls Sie beispielsweise mehr Zeit für Ihre Familie oder Kinder wünschen, dann könnten Sie (wieder als Beispiel), feste Zeiten in der Woche oder am Wochenende einplanen, wo Sie etwas gemeinsam unternehmen (spielen, Rad fahren, Essen gehen, kochen, einen Film schauen). Wenn Sie sich mehr Zeit für sich selbst wünschen, dann planen Sie täglich oder wöchentlich ein kleines Zeitfenster, wo Sie beispielsweise Ihren Hobbys nachgehen, Sport treiben oder zu Ruhe finden.

Was immer auch Ihre Wünsche sind: Nehmen Sie sich nicht zu viel vor, sondern nur einen kleinen Schritt, und setzen Sie ihn dann um – am besten ab morgen ?.

Ich hoffe, dass sich Ihr Lebensgefühl dadurch verbessert, und genau das wäre doch schön?.

Ebenfalls hoffe Ich, dass es Ihnen anders ergehen wird, als der Person in der Geschichte, die ich Ihnen zum Osterfest schenke (die Geschichte über einen Mondhasen, einen Bauern und dessen Wünsche ist unten nachzulesen). Sie kann Sie nachdenklich machen und dazu einladen, im Leben gute Entscheidungen zu treffen? und nicht allzu lange zu zögern.

Das wünsche ich Ihnen vom Herzen und ich wünsche eine wunderschöne frühlingshafte Osterzeit, in der Wünsche in Erfüllung gehen (oder eben danach) ?.

Bleiben Sie dabei gesund, neugierig und bleiben Sie mit Ihrem Interesse an neuen Themen und Perspektiven stets dabei.

Ludwika

Und hier die Geschichte:

Die Wünsche des Bauern – eine weise Geschichte

Es war einmal ein armer chinesischer Reisbauer, der trotz allen Fleißes in seinem Leben nicht vorwärtskam. Eines Abends begegnete ihm der Mondhase, von dem jedes Kind weiß, dass er den Menschen jeden Wunsch erfüllen kann.

„Ich bin gekommen“, sagte der Mondhase, „um dir zu helfen. Ich werde dich auf den Wunschberg bringen, wo du dir aussuchen kannst, was immer du willst.“ Und ehe er sich versah, fand sich der Reisbauer vor einem prächtigen Tor wieder. Über dem Tor stand geschrieben: „Jeder Wunsch wird Wirklichkeit“. Schön, dachte der Bauer und rieb sich die Hände. Mein armseliges Leben hat nun endlich ein Ende. Erwartungsvoll trat er durch das Tor. Ein weißhaariger, alter Mann stand am Tor und begrüßte den Bauern mit den Worten: „Was immer du dir wünschst, wird sich erfüllen. Aber zuerst musst du ja wissen, was man sich überhaupt alles wünschen kann. Daher folge mir!“

Der alte Mann führte den Bauern durch mehrere Säle, einer schöner als der andere. „Hier“, sprach der Weise, „im ersten Saal siehst du das Schwert des Ruhmes. Wer sich das wünscht, wird ein gewaltiger General. Er eilt von Sieg zu Sieg und sein Name wird auch noch in den fernsten Zeiten genannt. Willst du das?“ Nicht schlecht, dachte sich der Bauer, Ruhm ist eine schöne Sache und ich möchte zu gerne die Gesichter der Leute im Dorf sehen, wenn ich General werden würde. Aber ich will es mir noch einmal überlegen. Also sagte er: „Gehen wir erst einmal weiter.“ „Gut, gehen wir weiter!“ sagte der Weise lächelnd.

Im zweiten Saal zeigte er dem Bauern das Buch der Weisheit. „Wer sich dieses wünscht, dem werden alle Geheimnisse des Himmels und der Erde offenbart.“ Der Bauer meinte: „Ich habe mir schon immer gewünscht, viel zu wissen. Das wäre vielleicht das Rechte. Aber ich will es mir noch einmal überlegen.“

Im dritten Saal befand sich ein Kästchen aus purem Gold. „Das ist die Truhe des Reichtums. Wer sich die wünscht, dem fliegt das Gold zu, ob er nun arbeitet oder nicht.“ „Ha!“ lachte der Bauer, „Das wird das Richtige sein. Wer reich ist, der ist der glücklichste Mensch der Welt. Aber Moment! Glück und Reichtum sind ja zwei verschiedene Dinge. Ich weiß nicht recht. Gehen wir noch weiter.“

Und so ging der Bauer von Saal zu Saal, ohne sich für etwas zu entscheiden. Als sie den letzten Saal gesehen hatten, sagte der alte Mann zum Bauern: „Nun wähle. Was immer du dir wünschst, wird erfüllt werden!“ „Du musst mir noch ein wenig Zeit lassen!“ sagte der Bauer „Ich muss mir die Sache noch etwas überlegen. In diesem Augenblick aber ging das Tor hinter ihm zu und der Weise war verschwunden. Der Bauer fand sich zu Hause wieder. Der Mondhase saß wieder vor ihm und sprach: „Armer Bauer, wie du, sind die meisten Menschen. Sie wissen nicht, was sie sich wünschen sollen. Sie wünschen sich alles und bekommen nichts. Was immer sich einer wünscht, das schenken ihm die Götter – aber der Mensch muss wissen, was er will …

Verfasser unbekannt

Vergessen Sie die Vorsätze – beginnen Sie mal anders

Vergessen Sie die Vorsätze – beginnen Sie mal anders 1920 1277 concepttomorrow

Vergessen Sie die Vorsätze – beginnen Sie mal anders

Der Beginn des neuen Jahres ist bekanntlich die Hochsaison der guten Vorsätze. Die Liste wird immer wieder neu erstellt und reicht von „endlich mal abnehmen“ über „mehr Sport“, „sich gesünder ernähren“ bis hin zu „mit dem Rauchen aufhören“.

Dabei wissen wir genau: Auch dieses Jahr werden wir die guten Vorsätze vermutlich auf Dauer wohl nicht einhalten können. Es hat schon in den letzten Jahren nicht geklappt, also warum sollte es jetzt anders sein? Vielleicht haben Sie schon jetzt manche Vorsätze aufgegeben? Wir haben bereits Februar und der Beginn des neuen Jahres liegt „weit“ hinter uns.

Woran mag es liegen, dass wir jedes Jahr aufs Neue an der konsequenten Umsetzung unserer Vorsätze scheitern?

Oft liegt es daran, wie wir die Vorsätze formulieren: sie sind ungenau, kaum konkret, meistens überhaupt nicht wirklich strategisch geplant und manchmal gar nicht so richtig gewollt. Wir sagen uns beispielweise, dass wir (endlich) mehr Sport machen möchten. Es klingt gut, aber der Vorsatz scheitert daran, dass wir uns selbst nicht konkret sagen, was wir genau machen möchten, wie oft wir trainieren wollen, welches Ziel wir bis wann erreichen möchten, und wie wir den Sport in den Alltag konkret einplanen wollen.

Ein anderer wichtiger Grund ist es, dass wir häufig keine positive emotionale Einstellung zu dem Ziel haben, falls wir das Ziel konkreter als „ich will mehr Sport machen“ formulieren. Es kann sein, dass Sie überhaupt nicht gerne Bewegungssport treiben (vielleicht wären dann Schach oder Kartenspiele? eine echte Alternative ?). Vielleicht steckt hinter dem Sportvorsatz der eigentliche Wunsch, abzunehmen oder eigene Gesundheit zu fördern. Hierfür könnten Sie eventuell eine andere Strategie wählen, wie beispielsweise eine Ernährungsumstellung oder Kraftsport bzw. Wandern oder Spazierengehen anstelle von Laufen oder Fahrradfahren.
Sie sehen, dass unsere emotionale Einstellung ebenfalls eine sehr große (wenn nicht sogar eine entscheidende) Rolle spielt, genauso wie unser eigentlicher Wunsch d.h. der Grund, warum wir in unserem Verhalten etwas verändern möchten.

Ich möchte Ihnen heute eine ganz andere Strategie vorschlagen. Machen Sie bitte dieses Jahr keine Vorsätze mehr: machen Sie stattdessen Versprechen! Sie haben es richtig verstanden?.

Weswegen Versprechen statt Vorsätze?

Versprechen haben eine ganz andere Wirkung. Sie sind wie eine Selbstverpflichtung, aber in einer netten Art und Weise, behaupte ich. Versprechen haben dadurch oftmals höhere Chancen auf Erfolg ?. Das ist doch eine gute Nachricht, oder?
Formulieren Sie bitte eine Liste von Dingen, die Sie in diesem Jahr erreichen möchten. Vielleicht geht es darum, sich beruflich weiterzuentwickeln, die nächste Karrierestufe zu erklimmen, neue Kompetenzen zu erlernen oder als Führungskraft das Team weiter zu entwickeln. Privat mag es wichtig sein, weniger Süßigkeiten zu naschen, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, mehr Zeit für Hobbys einzuplanen oder den eigenen Freundes- und Bekanntenkreis besser zu pflegen.
Im zweiten Schritt (falls die Liste lang geworden ist) können Sie die einzelnen Wünsche bzw. Ziele (egal, wie diese formuliert werden) darauf prüfen, wie wichtig beziehungsweise begehrenswert (eben aus Ihrer emotionalen Perspektive?) diese sind. Dafür können Sie eine sogenannte Ampel-Methode nutzen. Die unwichtigeren Ziele und Wünsche können Sie auf „Rot“ setzen. Die für Sie wesentlichen Ziele markieren Sie mit Grün. Gelb bekommen die übrigen, weniger bedeutenden Wünsche und Ziele, oder diese bei denen Sie sich halt nicht entscheiden können, ob sie wichtig sind oder eher nicht.

Schauen Sie sich dann die „grünen“ Wünsche und Ziele an. Ist die Liste für das ganze Jahr realistisch? Ich empfehle maximal drei Ziele auf einmal anzugehen. Versuchen Sie, diese dann konkret zu formulieren. Das bedeutet auch die konkrete Umsetzung zu „terminieren“, d.h. in der Woche die Zeitpunkte fest einplanen, wo sie Schritt für Schritt Ihre Ziele umzusetzen. Noch besser wäre es, wenn Sie sich auf einen Wunsch beziehungsweise ein Ziel fokussieren. Damit erhöhen Sie Ihre Chance auf Erfolg?.

Jetzt kommt der letzte und entscheidende Punkt: geben Sie sich für das Ziel ein Versprechen.

Wie geht das „sich ein Versprechen zu geben“? Ganz einfach?.

Ich möchte mit einem guten Beispiel vorangehen und selbst damit beginnen. Ich verspreche mir, dass ich dieses Jahr mehr auf mein Leben in Balance achten werde, in dem ich mehr Zeit für meine Hobbys in den Alltag einplane?. (Dafür habe ich mich bereits entschieden und in meinen Kalender fest eingeplant, wie oft ich in der Woche Laufen gehen werde und wie oft ich Tennis spielen werde.)

Jetzt sind Sie dran?. Sagen Sie sich: „Ich verspreche mir, dass ich dieses Jahr…“.

Ich bin gespannt, wie Sie den Unterschied spüren werden, und wie Sie das Versprechen dann schrittweise umsetzen (denken Sie bitte dabei an die konkrete „Terminierung“ J). Sie können ihre Versprechen gerne mit mir teilen, wenn Sie mögen. Ich freue mich immer über Ihre Rückmeldungen. Dabei wünsche ich Ihnen viele bunte Gedanken, kreative Ideen und tiefgründige Reflexionen für 2023.

Bleiben Sie gesund, neugierig und ich freue mich, wenn Sie mit Ihrem Interesse an neuen Themen und Perspektiven dabeibleiben?.

Ludwika

Drei Siebe zu Weihnachten

Drei Siebe zu Weihnachten 1920 1146 concepttomorrow

Drei Siebe zu Weihnachten

Das sehr turbulente Jahr 2022 geht zu Ende. Manche Themen in diesem Jahr wurden weniger wichtig, „, andere hingegen umso wichtiger. Gleichzeitig gibt es Themen, die nach wie vor „Dauerbrenner“ sind und viele unserer Gespräche sowohl beruflich als auch privat fortwährend dominieren:  Klimawandel, Energieengpässe oder Preise, Ukraine Krieg, Konjunkturkrise, Inflation.

Dabei erhitzen sich manche Gemüter, denn es gibt viele gegensätzliche Haltungen zu diesen bewegenden Themen. Gerade zu Weihnachten, wenn sich viele Familien an einem Tisch versammeln, liefern viele Gesprächsthemen reichlich Konfliktstoff. Gleichzeitig wünschen sich die meisten Menschen aber, dass dieses Fest einfach schön und konfliktfrei gefeiert wird.

Dafür habe ich eine Idee für Sie, die der Überlieferung nach von Sokrates stammt. Die Idee von drei Sieben: Wahrheit, Notwendigkeit und Güte. Sokrates bat der Überlieferung zufolge Menschen, die ihm etwas erzählen wollten, dass sie überprüfen, ob das, was sie ihm mitteilen wollten, mindestens eins der drei Siebe passieren kann. Er fragte seine Gesprächspartner, ob die Information wahr ist oder notwendig genug ist, um weitergegeben zu werden – oder ob sie zumindest gut ist. Was für eine interessante Haltung. Gerade für die kommenden Weihnachtstage könnte sie uns helfen, manche Themen zu meiden und den Fokus auf jene Themen zu legen, die zumindest ein Sieb passieren. Vielleicht könnten wir uns alle im Sinne des weihnachtlichen Geistes der Liebe, des Respekts und der Zuneigung dafür entscheiden (und die Meinung vertrete ich), am Weihnachtsbaum vor allem solche Themen zu besprechen, die vorrangig gut sind. Diese sollen gute oder frohe Botschaften beinhalten, die keine Person verletzen oder kränken, oder sein Verhalten negativ beurteilen oder abwerten. Stattdessen könnten wir Gesprächsthemen wählen, die uns erheitern und aufbauen?. Was das „Sieb der Notwendigkeit“ angeht, so könnten wir hier abwägen, welche Themen notwendig sind, um bei den Mitmenschen ein Lächeln oder Lachen, Zuversicht, optimistische Haltung und Vertrauen hervorzurufen. Wenn es um den Wahrheitsgehalt einer Botschaft geht, könnten wir die zwei ersten Kriterien zu Grunde legen. Falls eine Information oder Thema weder geprüft noch wahr ist (was wir keinesfalls verschweigen sollten, wenn wir es wissen?), so könnten wir das Thema dennoch nutzen, wenn es Zuversicht, Hoffnung oder einfach gute Laune spendet. Beispielweise werden wir über einen guten Witz lachen oder zumindest darüber lächeln. Eine gute Geschichte oder Information kann ebenfalls die Stimmung verbessern.

Wie gefallen Ihnen diese Gedanken?

Ich bin mir sicher, dass wir durch solch eine Haltung und entsprechendes Verhalten viel Lachen und Lächeln, Neugier, Zuversicht, Hoffnung und Optimismus spenden können. Ob das notwendig ist im Leben? Dieses Urteil überlasse ich Ihnen.

Bleiben Sie gesund, neugierig, zuversichtlich, optimistisch und weihnachtlich im Herzen und Geiste. Das wünsche ich Ihnen und Ihrer Familie zur Weihnachtszeit (und natürlich darüber hinaus?) von ganzem Herzen.

Dabei wünsche ich eine friedvolle, hoffnungsvolle, entspannte und gemütliche und Weihnachtszeit?.

Ludwika

P.S. Und hier können Sie die Geschichte über Sokrates und die drei Siebe in voller Länger nachlesen:

Die drei Siebe von Sokrates – Geschichte:

Einst lief Sokrates durch die Straßen von Athen.

Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“

„Warte einmal“, unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“

„Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“, fragte der Mann überrascht.

„Lass es uns ausprobieren“, schlug Sokrates vor.

„Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“

„Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“

„Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“

Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil…“

„Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“

„Nein, nicht wirklich notwendig“, antwortete der Mann.

„Nun“, sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser, und belaste mich nicht damit!“

(Verfasser unbekannt)

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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! – Wie wir im Geschäftsalltag die Erholung in Körper und Seele beibehalten

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Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub! – Wie wir im Geschäftsalltag die Erholung in Körper und Seele beibehalten ?

September markiert den Beginn des Herbstes. Der Sommer neigt sich langsam aber sicher, genauso wie die Urlaubszeit dem Ende zu. Es geht wieder los mit der Arbeit und das mit viel Energie, die wir im Urlaub gesammelt haben. Grundsätzlich ist dies eine positive Haltung.

Ich höre immer wieder, dass Menschen nach einem erholsamen Urlaub entspannt sind (was sehr gut ist?) und dadurch allerdings noch nicht bereit sind, über eigene Regeneration im Geschäftsalltag nachzudenken und ihr Beachtung zu schenken. Sie sind so entspannt, dass die meisten noch nicht an Entspannung oder Stressreduktion im Alltag denken.

Dennoch bekomme ich auch mit, wie schnell das Urlaubsfeeling verflogen ist. Bereits nach ein paar Tagen beschweren sich viele Menschen, dass die Urlaubserholung vorbei ist und der Stress sie eingeholt hat. Spätestens dann sehnen sich viele von uns wieder nach einem … Urlaub. Genau.

Da wir in unserer Gesellschaft eine (meistens auf ca. 30 Tage) beschränkte Urlaubszeit haben, stellt sich hier die Frage, wie gesund es ist, sich erst im Urlaub vom Stress des Geschäftsalltags zu erholen. Natürlich unternehmen viele Menschen im Alltag etwas gegen Stress und versuchen sich zu regenerieren. Gleichzeitig merken wir aber, wie schwierig es im Alltag ist, diese tiefe Entspannung und Erholung, die wir aus einem Urlaub kennen, wieder zu erreichen.

Vielleicht ist es gar nicht nötig und sogar nicht sinnvoll, sich jeden Tag wie im Urlaub zu fühlen. Es würde uns wahrscheinlich die Spannung bei der Arbeit und sonst im Alltag fehlen. Allerdings könnten wir überlegen, wie wir die Urlaubsentspannung ein wenig länger beibehalten und im Geschäftsalltag pflegen. Die Zeit direkt nach dem Urlaub ist die beste Zeit, damit zu beginnen. Es ist wie Training nach einem Trainingslager. Dieses fällt leichter, weil wir eben „trainiert“ sind ?.

Was können wir tun, um die Urlaubsentspannung auch nach dem Urlaub zu pflegen und aufrechtzuerhalten, um eigenen Stress zu reduzieren und Ressourcen aufzubauen?

Hier ein paar Tipps:

  1. Sie können sich beispielsweise täglich drei bis vier kleine Mini-Pausen im Berufsalltag, etwa nach einer anstrengenden Aufgabe gönnen ?. In diesen Mini-Pausen können Sie sich kurz bewegen, Kaffee, Tee oder Wasser holen und trinken, oder einfach eine Treppe rauf und runtergehen, beziehungsweise einige aktive Entspannungsübungen machen, wie Strecken oder Dehnen, Beine und Arme, Kopf und Nacken bewegen.
  2. Vor Arbeitsbeginn könnten Sie jeden Tag einen kleinen Spaziergang von etwa 10 Minuten einplanen.Hundebesitzer sind hier eindeutig im Vorteil?, aber auch ohne Hund können Sie ein paar Schritte draußen machen. Sie schnappen dabei frische Luft, werden wach, kommen vielleicht sogar auf schöne Gedanken, wenn Sie prächtige Blumen, majestätische Bäume oder einen eleganten Vogel am Himmel sehen.
  3. Falls Sie den ganzen Tag vor dem Computer, im Auto oder beim Kunden verbracht haben, wäre es nach Feierabend gesund, wenn Sie wieder in Schwung kommen?. Ich zitiere immer wieder gerne folgenden Satz: „Sitzen ist das neue Rauchen“. Daher sind Gehen, Laufen und grundsätzlich jede Bewegung gesünder als Sitzen. Über das Maß an körperlicher Aktivität entscheiden Sie selbst. Falls Sie sich nicht gerne bewegen, was ja auch vorkommt ?, wäre es hilfreich und empfehlenswert, sich kleine Ziele zu setzen. Entweder nehmen Sie sich vor 30 Minuten spazieren zu gehen oder Sie schalten den Schrittzähler ein und gehen rund 8.000 Schritte. Und zwar am besten eine bestimmte Runde, die Ihnen Spaß macht.
  4. Um sich nach einem anstrengenden Tag zu entspannen, ist es ebenfalls empfehlenswert sich über Ärgernisse des Tages mit einem vertrauten Menschen auszutauschen und sich dadurch den Ärger buchstäblich von der Seele zu reden (ganz nach dem Motto: „Von der Zunge, von der Seele“). Dann aber sollte Schluss mit dem Grübeln sein. Treffen Sie eine klare Entscheidung, nicht mehr darüber nachzudenken. Zumindest nicht mehr am Feierabend. Morgen ist ein neuer Arbeitstag, und dann können Sie die Dinge regeln, vorantreiben oder abschließen. Falls Sie niemanden damit belasten möchten, können Sie die Sachen aufschreiben und dann den Zettel demonstrativ und symbolhaft zerreißen. Dann ist es emotional erledigt und vorbei. Falls es etwas zu regeln ist, schreiben Sie sich es auf, um es nicht zu vergessen und dann widmen Sie sich ab sofort anderen angenehmen Themen. Wichtig ist, dass Sie nicht mehr darüber nachdenken, sondern Ihren Feierabend genießen ?.
  5. Kurz vor dem Schlafengehen, aber auch tagsüber können Sie kleine passive Mini-Übungen durchführen, wie bspw. „Meine Minute.“ Durch diese kurzen Auszeiten, beruhigen und stabilisieren Sie Ihre vegetativen Funktionen wie Atmung, Herz, Stoffwechsel, Muskelspannung und Hormonhaushalt. Ihr Stress wird abgebaut und Sie bekommen neue Energie und innere Balance. Es ist wie „Mini- Nixen“ (also „nichts-tun“, wie unsere niederländischen Nachbarn es sagen). Diese Übung finden Sie unten im Text.
  6. Pflegen Sie auch im Alltag Ihr Hobby: Auch das trägt zu Ihrer Entspannung sehr effektiv bei und baut Ihre emotionalen Ressourcen auf?.
  7. Sie dürfen sich ebenfalls für mehr Sport im Leben entscheiden: Auch E-Bike Fahren ist definitiv sportlicher als das Sitzen auf dem Sofa vor dem Fernseher?. Besonders das Wochenende bietet viel Zeit, um mit oder ohne Kinder viele schöne und sportliche Aktivitäten umzusetzen.
  8. Und „last but not least“, um die Urlaubsentspannung im Geschäftsalltag aufrechtzuerhalten, gibt es eine wunderbare mentale Übung, die Ihnen gut helfen kann, dieses Urlaubsfeeling immer wieder abzurufen. Der Name der Übung ist schon Programm: „Mini-Urlaub“.

Wie geht die „Mini-Urlaub“ Übung? – ganz einfach?

Sie setzen sich auf die Vorderkante Ihres Stuhls, strecken Ihre Arme in die Höhe und die Beine aus, lehnen Sie sich zurück und machen sich seeehr lang. Sie können sich strecken und ein bisschen räkeln, dann können Sie die Augen schließen und träumen vom letzten Urlaub. Erinnern Sie sich an die wunderbaren Orte, Düfte, an den Wind in Ihren Haaren, die Sonnenstrahlen, das Lachen und an die Augenblicke, die Sie entspannt und glücklich gemacht haben. Wenn Sie sich räkeln und strecken und an Ihren Urlaub denken, passiert etwas ganz Großartiges. Ihre Rückenmuskulatur längs der Wirbelsäule wird gut durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Sie fühlen sich viel frischer und leistungsfähiger. Diese wunderbaren Erinnerungen werden Sie entspannen und mit neuer Energie versorgen?.

Wie geht die „Meine Minute“ Übung? – ganz einfach?

Achten Sie darauf, dass Sie bequem und aufrecht sitzen. Die Füße stehen fest und sicher auf dem Boden, der Rücken ist angelehnt, die Hände ruhen locker auf den Oberschenkeln. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nach innen, auf Ihren Körper. Schließen Sie Ihre Augen und nehmen Sie Ihren Körper von innen heraus wahr. Die Hände, den Rücken, die Füße. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit nun bitte auf Ihren Atem…beobachten Sie das Ein- und Ausströmen Ihres Atems…, wie sich Ihre Bauchdecke beim Einatmen hebt und beim Ausatmen wieder senkt. Und dann beginnen Sie Ihre Atemzüge zu zählen.  Sie zählen bis 16 was ungefähr einer Minute entspricht.  Wenn die Gedanken kommen, dann lassen Sie sie vorüberziehen wie Wolken am Himmel, die kommen und gehen und kehren Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit immer wieder zu Ihrem Atem zurück. Nach Ihrem sechszehnten Atemzug sagen Sie sich bitte, dass Sie die Übung gleich beenden werden. Ballen Sie Ihre Hände zu Fäusten, strecken und räkeln Sie sich, atmen Sie ein paar Mal kräftig durch…und öffnen Sie dann die Augen.

Wenn Sie den Beitrag bis hier gelesen haben, dann haben Sie acht Strategie-Säulen in der Hand, die Sie gesund und entspannt durch den Geschäftsalltag bringen können, um das Urlaubsfeeling aufrechtzuerhalten und mit viel Energie die täglichen Herausforderungen zu meistern.

Das wünsche ich Ihnen von Herzen.

Bleiben Sie gesund und stets neugierig im Leben. Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie auch nach dem Urlaub im Geschäftsalltag einen erholten Körper und eine ausgeglichene Seele beibehalten?.

Ludwika

Über das wirklich Wichtige in unserem Leben – Eine Sommer-Reflexion.

Über das wirklich Wichtige in unserem Leben – Eine Sommer-Reflexion. 1600 1067 concepttomorrow

Über das wirklich Wichtige in unserem Leben – Eine Sommer-Reflexion.

Was ist Ihnen am wichtigsten im Leben?

Wenn ich diese Frage im Coaching stelle, bekomme ich sehr viele unterschiedliche Antworten. Viele Menschen sagen sehr schnell, dass die Kinder und/ oder die Partnerin/der Partner das Wichtigste im Leben sind. Dann wird sehr häufig Gesundheit genannt und auch Familie und Freunde. Erst danach kommen andere Themen zur Sprache. Die Liste wird nicht nur länger, sondern auch „bunter“, weil vielen Menschen unterschiedliche Dinge wichtig sind. Es werden Themen wie Zuverlässigkeit, Verantwortung, Ehrlichkeit, eigene Entwicklung, Unabhängigkeit, Karriere aufgezählt. Wenn Sie sich diese Frage stellen, was kommt bei Ihnen an der ersten Stelle? Und was an der zweiten und dritten? Interessanterweise werden bei den Aufzählungen kaum solche Dinge genannt, wie „mein Auto, mein Haus, mein Swimmingpool, etc.“. Es scheint so, dass die materiellen Dinge keine große Rolle im Leben spielen, auch wenn jeder von uns dennoch viele Menschen kennt, deren Verhalten etwas anderes vermuten lässt (zumindest auf den ersten Blick ?).

Welche sind Ihre wichtigsten Dinge im Leben?

In Coachings und in Seminaren, die sich mit den Themen „Leben in Balance“ oder „Stressbewältigung“ befassen, stelle ich immer wieder fest, dass jene Themen, die Menschen zuerst benennen, wie beispielsweise Familie, Gesundheit und Freundschaft, gerade solche Themen sind, die zwar extrem wichtig sind, aber manchmal weniger Zeit und Aufmerksamkeit bekommen im Vergleich zu der „Wichtigkeit“ bzw. „Wertigkeit“, die Menschen diesen Themen beimessen. Weswegen komme ich zu dieser Schlussfolgerung? Nun, nachdem Menschen diese erste Frage beantwortet haben, bitte ich sie, aus der entstandene Liste die drei für sie wichtigsten Werte auszuwählen und stelle dann die Frage:

Was tun Sie konkret – und zwar täglich – für Ihre drei wichtigsten Werte?

Diese Frage dürfen Sie sich auch jetzt stellen. Was machen Sie wirklich tagtäglich, um Ihre wichtigsten Werte zu stärken?

Genau an diesem Punkt fangen die Menschen an, mehr nachzudenken. Familie, Freunde und Gesundheit sind bei solchen Befragungen häufig die „Renner“ und stehen ganz oben auf den persönlichen Wertelisten.  Gleichzeitig sagen mir viele Coachees bzw. Seminarteilnehmende, dass sie zwar etwas dafür tun, aber nicht unbedingt täglich. Und wenn täglich, dann eher am Rande eines Arbeitsalltags. Und manchmal bleibt für Familie, Freunde oder eigene Gesundheit doch zu wenig Zeit, weil der Tag „nur“ 24 Stunden hat.

In einer Rehabilitationsklinik, wo Menschen nach dem sogenannten Burn-Out behandelt werden, stellt man den Patienten immer wieder die gleichen Fragen: „Was haben Sie im Leben zu viel gemacht?“. Hier kommen schnell die Rückmeldungen, wie „zu viel Arbeit und Zeit und Nerven mit unwichtigen Dingen verbracht“. Die zweite Frage: „Wofür haben Sie im Leben zu wenig Zeit bis jetzt gehabt?“  beantworten die Patienten mit „Familie, Freunde und Gesundheit“. Es wird dann den Menschen in der Rehaklinik bewusst, dass viele andere Themen, wie beispielsweise Arbeit und Karriere doch irgendwie wichtiger waren. Zumindest, wenn man dies nach dem eigenen Verhalten urteilen würden. Meistens war dies auch leider der Grund, weswegen sie den Burn-Out erlitten haben. Auch ich erlebe in diesen Wochen die Auswirkung solcher, meiner Meinung nach unbewussten, Haltung und den schwersten Schicksalsschlag meines Lebens. Mein Mann hat vor kurzem einen schweren Schlaganfall erlitten und kämpft aktuell in einer Rehaklinik um seine Gesundheit. Er hat seit vielen Jahren hart gearbeitet. Er hatte im Leben immer Zeit (und dafür bin ich sehr dankbar), um mit mir und den Kindern wunderschöne und unvergessliche Urlaube zu genießen. Dennoch war seine Zeit zwischen den Urlauben mit viel Arbeit gefüllt und er hatte wenig Zeit für die eigene Gesundheit, Vorsorge und Entspannung im täglichen Leben (Dinge, die ihm immer doch sehr wichtig waren), wie er es im Nachhinein sieht.

Mein zukünftiges Verhalten, um die wichtigsten Werte zu stärken.

Meine sehr persönliche Geschichte soll Sie bitte auf keinen Fall belasten.  Mein Mann befindet sich auf dem wunderbaren Weg der Besserung, auch wenn dies noch Wochen und vielleicht Monate dauern kann. Wir hoffen auf das Beste, sind zuversichtlich und optimistisch. Dennoch könnten solche Geschichten jeden zum Nachdenken bringen, was ich mir sehr wünsche.

Ich treffe in Coachings immer wieder Menschen, die sehr viel und hart arbeiten. Dem ist grundsätzlich nichts entgegenzusetzen. Vielleicht sind Arbeit, berufliche Entwicklung, Unabhängigkeit, Einflussnahme Ihre wichtigsten Werte. Dann handeln Sie auch nach Ihren Werten und Sie fühlen sich erfüllt und glücklich. Darüber hinaus haben Sie dann (hoffentlich) ausreichend Geld und Zeit, um Ihren anderen Zielen und Träumen nachzugehen.

Wie Sie merken, ist es nicht unbedingt viel harte Arbeit & Co, was einen Menschen krankmachen kann. Vielmehr ist es die mangelnde Balance im Leben zwischen den wichtigsten Werten. Oft genug fehlt es an mangelndem Bewusstsein, dass man im Alltag doch zu wenig Stärkendes für eigene Werte unternimmt.

Dem könnten Sie in diesem Sommer vorbeugen, meine ich?. Wie?

Nehmen Sie sich bitte die Zeit in den Sommertagen und reflektieren Sie Ihre wichtigsten Werte im Leben.

Vielleicht konnte ich Sie bis dahin überzeugen, wie wichtig es ist, sich die wichtigsten Werte im Leben bewusst zu machen und danach tagtäglich (und nicht nur im Urlaub oder am Wochenende) zu handeln. Falls ja, möchte ich Ihnen eine kleine Unterstützung für Ihre Sommer-Reflexion zur Verfügung stellen: meine Fragen.

Drei Fragen für Ihre Sommer-Reflexion?:

Sie können sich folgende Fragen stellen und diese Schritt für Schritt beantworten:

  1. Was ist mir am wichtigsten im Leben?
  2. Welche sind drei wichtigste Werte in meinem Leben aus der ersten Liste?
  3. Was tue ich/ möchte ich tagtäglich tun, um diese Werte zu stärken.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei Ihren Sommer-Reflexionen. Falls Sie dann  Lust und Zeit haben, mir später eine Rückmeldung zu schicken (an info@fichte-coaching.de) , würde ich mich sehr darüber freuen.

Bleiben Sie gesund, stets neugierig im Leben, genießen Sie Ihre Sommertage und stärken Sie tagtäglich Ihre wichtigsten Werte. ?

Ludwika

Mein Ostergeschenk – eine Geschichte über die sieben Weltwunder und etwas andere Wünsche als üblich

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Mein Ostergeschenk – eine Geschichte über die sieben Weltwunder und etwas andere Wünsche als üblich

Die Osterzeit ist, ähnlich wie Weihnachten, die Zeit der guten Wünsche. Man wünscht sich Fröhlichkeit, Freude, Zufriedenheit, Gesundheit, Glück und natürlich viele bunte Ostereier und nette Geschenke vom Osterhasen.

Doch wie ist es in diesem Jahr? Angesichts der Brutalität des Krieges in der Ukraine und des Leides der Menschen, das uns täglich in bedrückenden und teils schockierenden Bilder erreicht, mag es dem Einen oder Anderen schwerfallen, einfach Fröhlichkeit und Freude zu wünschen.

Das kann ich sehr gut nachempfinden und möchte Ihnen daher zum anstehenden Osterfest etwas anderen Wunsch mit an die Hand geben. Nämlich den Wunsch nach Zuversicht, Optimismus und Hoffnung auf bessere Zeiten. Vor allem für alle betroffenen Menschen in der Ukraine aber ebenso für die Menschen, die sich auch hier in ihrem Alltag belastet und bedrückt fühlen. Dazu schenke ich Ihnen eine Geschichte, die dabei helfen soll, jenen Dingen Aufmerksamkeit zu schenken, die nur allzu oft als so selbstverständlich gelten, dass wir sie kaum wahrnehmen. Aber glauben Sie bitte: Es lohnt sich, den Blick darauf zu richten und einfach dankbar zu sein.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen? und ich wünsche Ihnen und Ihren Liebsten erholsame und friedvolle Ostertage!

Hier die Geschichte:

Eine Schulklasse wurde gebeten zu notieren, welches für sie die Sieben Weltwunder wären.

Folgende Rangliste kam zustande:

  1. Pyramiden von Gizeh
  2. Taj Mahal
  3. Grand Canyon
  4. Panamakanal
  5. Empire State Building
  6. St. Peters Dom im Vatikan
  7. Große Mauer China

Die Lehrerin bemerkte beim Einsammeln der Resultate, dass eine Schülerin noch am Arbeiten war.

Deshalb fragte sie die junge Frau, ob sie Probleme mit ihrer Liste hätte.

Sie antwortete: „Ja. Ich konnte meine Entscheidung nicht ganz treffen. Es gibt so viele Wunder.“

Die Lehrerin sagte: „Nun, teilen Sie uns das mit, was Sie bisher haben und vielleicht können wir ja helfen.“

Die junge Frau zögerte zuerst und las dann vor. „Für mich sind das die Sieben Weltwunder:

  1. Sehen
  2. Hören
  3. sich Berühren
  4. Riechen
  5. Fühlen
  6. Lachen …
  7. … und Lieben

Im Zimmer wurde es ganz still.

Diese alltäglichen Dinge, die wir als selbstverständlich betrachten und oft gar nicht realisieren, sind wirklich wunderbar. Die kostbarsten Sachen im Leben sind jene, die nicht gekauft und nicht hergestellt werden können.

Beachten Sie es, genießen Sie es, leben Sie es und geben Sie es weiter.

Viele schöne Ostergrüße?

Ludwika

Viel Glück, Erfolg, …& vor allem Gesundheit!

Viel Glück, Erfolg, …& vor allem Gesundheit! 1600 1067 concepttomorrow

Viel Glück, Erfolg, …& vor allem Gesundheit!

Solche Wünsche hören wir immer wieder. Zu Neujahr, zum Geburtstag, oder anderen besonderen Anlässen. Genauso wünsche auch ich meinen Mitmenschen häufig das Gleiche – “…vor allem Gesundheit“. Diese Formulierung ist omnipräsent (insbesondere in den Zeiten der Pandemie) und mag daher hier und da wie eine Floskel oder Phrase wirken.

Ich glaube jedoch: Den meisten Menschen ist dieser Wunsch ein sehr ernstes Anliegen (auch wegen der aktuellen Situation). Gerade wenn wir krank sind, wissen wir unsere Gesundheit noch mehr zu schätzen. Sobald wir krank werden, sehnen wir uns danach, schnell wieder gesund zu sein. Krank sein ist nicht nur „doof“ sondern vor allem belastend.

In meinen Seminaren und Coachings zum Thema „Life in Balance“ nutze ich häufig eine Übung „Meine Werte im Leben“. Damit können die Teilnehmenden reflektieren, welche Werte ihnen im Leben besonders wichtig sind. Die „Renner“ sind: Familie, Freunde und – Sie ahnen es wahrscheinlich schon – Gesundheit. Wenn wir danach über die Reihenfolge diskutieren, sagen Viele, dass Gesundheit an der ersten Stelle steht, weil die Gesundheit die Basis dafür ist, dass wir die Zeit mit der Familie genießen oder Freundschaften pflegen können.

Wenn unsere Gesundheit so wichtig und unentbehrlich ist, was tun wir tagtäglich dafür uns Diese zu erhalten?

Wenn ich diese Frage in Workshops stelle, wird es häufig zunächst sehr leise im Saal. Man kann das Nachdenken fast greifen und nach und nach kommen erste zarte Antworten. Meistens mit dem Grundtenor, dass man beruflich so viel zu tun habe, dass man nicht wirklich jeden Tag die Zeit dafür habe.

„Gesundheit ist der Zustand vollkommenen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens“
(Offizielle Definition der WHO -World Health Organisation)

In anderen Worten ist Gesundheit also nicht nur das Ausbleiben einer Krankheit. Es ist viel mehr. Wenn wir körperlich unversehrt sind, bedeutet es noch lange nicht, dass wir gesund sind. Denken Sie an depressive Menschen. Die sind körperlich meistens fit, aber leider psychisch nicht. Die Definition umfasst auch den sozialen Aspekt unseres Lebens.

Wenn wir in eine fremde Stadt umziehen, in der wir niemanden kennen, können wir psychisch und körperlich zwar fit sein, werden uns auf die Dauer aber sehr einsam (und vielleicht sogar krank) fühlen, wenn uns es nicht gelingt, soziale Kontakte aufzubauen und Freundschaften zu schließen. Menschen, die von ihrem Umfeld ausgeschlossen werden, sind meistens körperlich und psychisch gesund, fühlen sich aber dennoch innerlich krank, weil der soziale Teil des Lebens extrem belastend wird.

Wer von Ihnen hat sich heute schon gesund verhalten?

Oft stelle ich Teilnehmern diese Frage, die ich nun auch Ihnen stelle. Was haben Sie heute schon konkret getan?

Sich bewusst und gesund ernährt? Sich bewegt? Sind sie beispielsweise zu Fuß zur Arbeit gegangen? Oder waren Sie auf einer Runde mit dem Hund (oder auch ohne)? Das wären schon wunderbare Beispiele dafür, wie man gesundes Verhalten pflegt.

Und darüber hinaus gibt es noch mehr Möglichkeiten, das Thema der eigenen „Gesundheitsförderung“ strukturierter anzugehen.

Wie kann ich meine Gesundheit gezielt fördern?

Stellen Sie sich immer wieder die Frage: Was habe ich heute für meine Gesundheit getan? Und zwar konkret für Körper, Psyche und den sozialen Teil von mir.

Beobachten Sie sich selbst und loben Sie sich auch bei kleinen Aktivitäten wie einem Spaziergang während der Mittagspause. Vielleicht gönnen Sie sich künftig eine kleine Pause mehr oder machen an einem Tag in der Woche früher Schluss im Büro/ Home-Office, um Freunde zu treffen oder Sport zu machen. Vielleicht lässt sich Beides sogar miteinander verbinden?
Nehmen Sie sich für den Anfang „lächerlich kleine Ziele vor und beginnen Sie, das Projekt „Gesundheit“ in drei Teilprojekten strukturiert voranzutreiben.

Hier einige Beispiele die Sie gern übernehmen dürfen.

  1. Körper – Sie könnten jeden Tag mit einer kurzen Gymnastikeinheit beginnen. Dehnen Sie sich in allen Richtungen, bewegen Sie Ihre Arme, dann die Beine und dann Ihre Schultern in Kreisen, um nach dem Schlafen wach zu werden und in Schwung zu kommen. Gönnen Sie sich bei der Arbeit 3-5 Minipausen (jeweils eine Minute) und machen Sie eine Miniübung (bspw. einen kleinen Spaziergang auf der Treppe oder einen Rundgang im Büro). Abends dann ein kurzer Spaziergang.
  2. Psyche – am Anfang des Tages können Sie eine Mini-Dankbarkeitsübung machen. Denken Sie einfach mit Dankbarkeit an die Dinge im Leben, die Sie haben und die sie insgesamt glücklich und zufrieden machen. Ihren Partner, Ihre Kinder, den Hund, sehr gute Freunde, ein tolles Auto, ein sicheres Haus oder einen guten Kaffee am Anfang des Tages. Egal was das in ihrem Leben ist. Es gibt immer etwas wofür wir dankbar sein können. Am Ende des Tages denken Sie an die Dinge, die gut waren, die Ihnen gut gelungen sind oder Ihnen Freude bereitet haben. Fokussieren Sie auf das Positive und genießen Sie auch einen schönen Moment. Vielleicht das Glas Wein am Abend oder ein gutes Essen.
  3. Soziales – suchen Sie am Tag den Kontakt zu einem netten/lieben Menschen und halten Sie zumindest ein gutes (auch kurzes) Gespräch. Achten Sie dabei auf das „Nehmen & Geben“. Erzählen Sie etwas und stellen Sie auch Fragen und hören zu. Ein gutes ausbalanciertes Gespräch mit einem netten Menschen ist wie Balsam für unsere Seele und gute soziale Kontakte halten uns zufrieden und gesund.

Ihr eigenes „Gesundheitsprojekt“ kann natürlich anders aussehen. Sie entscheiden, was Sie für ihre Gesundheit täglich tun möchten. Entscheidend ist, dass Sie etwas für alle drei Bereiche tun. Körper, Psyche und Soziales also die sprichwörtliche „Seele“.

Ihre Gesundheit, wird sich dafür bedanken. Und falls ihr Körper mal „streikt“ (was leider schnell möglich ist), werden die anderen „Teammitglieder“, Psyche und Seele, Sie in der schwierigen Zeit tragen, sofern sie stets gepflegt wurden. Das verspreche ich Ihnen.

Bleiben Sie gesund und neugierig.

Ludwika

Foto von Belle Co von Pexels